Energieverbrauch

Nur noch Geschirrspüler der drei besten Energielabelklassen A+++, A++ und A+ dürfen neu in den Handel: A+ Geräte sind somit die schlechtesten Geräte! Eine Ausnahme bilden die schmalen 45 cm breiten Geschirrspüler, sie sind noch bis November 2016 auch in Klasse A erlaubt. Ein Blick auf das Energielabel lohnt sich trotzdem, die Verbrauchsunterschiede sind immer noch groß. Ein A+++ Gerät verbraucht rund ein Viertel weniger Strom als ein A+ Gerät. Beim Geschirrspüler informiert Sie das Label auch über wichtige Gebrauchseigenschaften: die Trocknungswirkung des Gerätes wird mit den Klassen A (gut) bis G (schlecht) bewertet, zudem ist das Geräusch in Dezibel angegeben.

Geschirrspüler sind in den letzten Jahren deutlich sparsamer geworden wie der Vergleich zeigt. Sowohl der Strom- als auch der Wasserverbrauch sind bei aktuellen Top-Geräten deutlicher niedriger als bei 15 Jahre alten Geräten. Da kann sich sogar der vorzeitige Austausch einer alten Maschine durchaus lohnen.

Geschirrspüler - Breite 60 cm, Deklarationsprogramm für das Energielabel
Baujahr 1990 1995 2000 aktuelle Top-Geräte
Energieverbrauch pro Jahr in kWh 490 420 370 ab 200
Wasserverbrauch pro Jahr in l 7.870 6.130 4.770 ab 1.960

Dargestellt sind die Durchschnittsverbräuche an Strom und Wasser für 280 Spülgänge pro Jahr im Deklarations-(Standard-)Programm bei einem 60 cm breiten Geschirrspüler.

Mit Maschine sparsamer als von Hand

Ein guter Geschirrspüler arbeitet viel effizienter als der Mensch allein, wie die Universität Bonn bewiesen hat: durchschnittlich wird für die gleiche Geschirrmenge (12 Maßgedecke) beim Handspülen ca. ein Viertel mehr Strom und sogar fast 4mal soviel Wasser benötigt! Dazu kommt noch der Zeitaufwand: das Geschirrspülen von Hand dauert rund 80 Minuten während für das Ein- und Ausräumen der Maschine nur 15 Minuten anfallen. Die Programmlaufzeit kommt natürlich noch hinzu, doch da das Gerät nicht beaufsichtigt werden muss, kann sie bequem für anderes genutzt werden.

Warmwasseranschluss

Die meisten Geschirrspüler können wahlweise an die Kalt- oder Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Informationen hierzu finden Sie in den Herstellerangaben. Meist ist ein Anschluss ohne besondere Maßnahmen bis zu einer maximalen Zulauftemperatur von 60 °C möglich. Bei einem Warmwasseranschluss werden alle Spülgänge mit Warmwasser betrieben, während beim Kaltwasseranschluss nur das Wasser für den Reinigungs- und Klarspülgang aufgeheizt wird.

Beim Warmwasseranschluss wird der Stromverbrauch reduziert, ein Teil des Energiebedarfs jedoch auf die zentrale Warmwasserversorgung verlagert. Er bietet dann Vorteile, wenn das warme Wasser mit niedrigen Betriebskosten bereitet wird und die Leitungswege kurz sind. Als Faustregel gilt: Einsparungen sind nur dann möglich, wenn nicht mehr als drei Liter Wasser gezapft werden müssen, bis die Temperatur mind. 45 °C beträgt.