Alles in trockenen Tüchern: Worauf es bei Trocknern ankommt

Mit der Checkliste von HAUSGERÄTE+ den passenden Wäschetrockner finden.

Wer sich einen neuen Wäschetrockner kaufen möchte, kann sich freuen: Dank modernster Technik sind diese Hausgeräte längst kein stromfressender Luxus mehr. Außerdem trocknen sie mittlerweile auch spezielle Gewebe wie Wolle, machen die Wäsche angenehm weich, entknittern und entfernen sogar Gerüche. Worauf sich der Verbraucher jedoch einstellen sollte: Bei der großen Bandbreite an Bauformen, Unterschieden bei Ausstattung und Energieverbrauch fällt die Entscheidung nicht unbedingt leicht. Fundierte Orientierungshilfe liefert die Initiative HAUSGERÄTE+. „Damit die Käufer ein individuell passendes Modell finden, haben wir eine spezielle Checkliste erstellt, die die wichtigsten Informationen zu Wäschetrocknern bereit hält“, erklärt Christine Maginot-Rohde von HAUSGERÄTE+. Damit können sich Verbraucher schnell darüber klar werden, welche Ausstattungsmerkmale ihr neues Gerät haben soll.

Alles in trockenen Tüchern: Worauf es bei Trocknern ankommt
Bildquelle: © HAUSGERÄTE+ / Miele

Was unterscheidet die Trockner-Systeme?

Auf dem Markt sind Wäschetrockner mit unterschiedlichen Funktionsweisen erhältlich. Der Ablufttrockner transportiert die feuchte Luft per Schlauch nach draußen – da es dafür ein Fenster oder einen Mauerdurchbruch braucht, werden diese Geräte allerdings seltener nachgefragt. Beim Kondensationstrockner wird die Feuchtigkeit in einem Behälter gesammelt oder abgeleitet. Im Aufstellungsraum ist dafür nur eine Steckdose erforderlich. Außerdem geht die Wärme, die das Trocknen erzeugt, auf den Raum über – was je nach Wohnsituation und Aufstellungsort die Heizkosten senken kann.

70 Prozent Energie sparen mit Wärmepumpe

Kondensationstrockner, die mit einer Wärmepumpe betrieben werden, sind deutlich sparsamer. Sie nutzen die Wärme immer wieder für den weiteren Trocknungsprozess und geben diese nicht an den Raum ab. Da die Prozesstemperatur geringer ist, schonen Wärmepumpentrockner außerdem die Wäsche. Einige Modelle können selbst empfindliche Textilien wie Wolle schonend trocknen – ohne separaten Wollekorb. Christine Maginot-Rohde erklärt: „Wärmepumpentrockner sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, verbrauchen dafür aber bis zu 70 Prozent weniger Energie als herkömmliche Kondensationstrockner.“

Einer für alles: der Waschtrockner

Außerdem gibt es das Multitalent: den Waschtrockner, der wäscht, spült, schleudert und trocknet – eine praktische Lösung, vor allem wenn nicht viel Platz zur Verfügung steht. Allerdings muss für den Trocken-Gang die Wäschemenge je nach Modell um die Hälfte bis zu einem Viertel reduziert werden, bis zu sechs Kilogramm können aber bereits ohne Unterbrechung gewaschen und getrocknet werden. Er wird als Kondensationstrockner mit und ohne Wärmepumpe angeboten.

Für effizientes Trocknen auf das Energielabel achten

Für einen stromsparenden Betrieb sollten Verbraucher vor der Anschaffung einen Blick auf das Energielabel werfen. Die besten Effizienzklassen (A bis A+++) erreichen nur Modelle mit Wärmepumpe. Für Kondensationstrockner zeigt das Energielabel zusätzlich die Kondensationseffizienzklasse an, die von A bis G ausgewiesen ist. Daran erkennen Verbraucher, wie viel Feuchtigkeit der Trockner an die Raumluft abgibt. Generell gilt, umso weniger, umso besser. Waschtrockner tragen noch das alte Energielabel, das etwas anders aussieht. Hier reichen die Energieeffizienzklassen nur von A bis G.

Wäsche trocknen mit vielen Extras

Moderne Wäschetrockner machen vieles leichter: Spezialprogramme trocknen beispielsweise sogar Wolle, Seide oder Outdoorkleidung. Dampfprogramme entknittern die Wäsche und entfernen Gerüche bei kurz getragener Kleidung. Darüber hinaus sind viele Geräte mit einem selbstreinigenden Kondensator ausgestattet oder zeichnen sich durch einen extra niedrigen Geräuschpegel aus. Wichtig ist, sich über all diese Optionen vor dem Kauf zu informieren und sie mit den eigenen Bedürfnissen abzugleichen. Die Checkliste der Initiative HAUSGERÄTE+ steht zum kostenlosen Download zur Verfügung auf hausgeraete-plus.de. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen und Tipps zur Nutzung sowie eine Online-Gerätedatenbank, die einen schnelle und marktneutralen Überblick bietet.

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