Leise Hausgeräte schonen die Nerven

Betriebsgeräusch von Hausgeräten bereits beim Kauf berücksichtigen / Energielabel gibt Auskunft über Lautstärke.

Wohnküchen und offene Essbereiche liegen voll im Trend. Doch wenn die Spülmaschine gluckert und der Kühlschrank brummt, kann das zur echten Nervenbelastung werden. „Die Geräuschemission von Haushaltsgeräten sollte man bereits bei der Kaufentscheidung berücksichtigen. Moderne Geräte sind dank optimierter Technik oftmals so leise, dass sie im Betrieb kaum zu hören sind. So können die Spülmaschine auch getrost während des Abendessens oder Fernsehens laufen“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+ in Berlin.

Leise, effizient und hochwertig

Leise Geräte schonen nicht nur die Nerven der Hausbewohner und Nachbarn, sie haben in der Regel auch die hochwertigere technische Ausstattung. Viele Stunden Produktentwicklung schlagen sich zumeist nicht nur in reduzierter Lautstärke, sondern auch in mehr Bedienkomfort und einer besseren Energieeffizienz nieder. Moderne Waschmaschinen beispielsweise arbeiten mit speziellen kohlebürstenfreien Motoren. Ihre Invertertechnik verursacht weniger Reibung und damit einen leiseren Programmablauf. Hinzu kommen eine bessere Isolierung, effiziente Stoßdämpfer und stabilere Gehäusestrukturen, die nicht nur Waschmaschinen, sondern auch Geschirrspülern und Wäschetrocknern das Flüstern beibringen. Einige Modelle sind sogar mit speziellen „Nacht“-Programmen ausgestattet. Diese laufen besonders leise, so dass sie nachts den Schlaf nicht stören.

Gluckernde Kühl- und Gefriergeräte - ein ständiges Ärgernis

Auch bei Kühl- und Gefriergeräten ist die Bedeutung des Arbeitsgeräusches nicht zu unterschätzen, da sie sieben Tage die Woche im Dauereinsatz sind. Das typische Gluckern beim Verdichten oder Verflüssigen des Kältemittels im Gerät kann in den Nachtstunden ein echtes Ärgernis darstellen. Mit optimierten Wegen für das Kältemittel arbeiten die Geräteentwickler aber daran, die Geräusche gering zu halten.

Das Energielabel gibt Auskunft

Lärm ist nicht nur ärgerlich, sondern längst zu einer Gefahr für die Gesundheit geworden. Daher wird die Geräuschemission auch auf dem neuen Energielabel angegeben. “Verbraucher können so neben dem Energieverbrauch auch die Lautstärke der Geräte auf einen Blick vergleichen”, so Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+. Moderne Geschirrspüler etwa liegen dank ihrer intelligenten Technik im Betrieb bereits deutlich unter 50 Dezibel. Das entspricht der Lautstärke eines gedämpften Gesprächs.

Mehr Infos: www.hausgeraete-plus.de.

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