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Vernetzte Geräte: Trend zu Sprachassistenz und App-Steuerung verspricht deutlichen Mehrwert

„Die Kaffeemaschine über eine App steuern? Das ist doch überflüssige Spielerei!“ Diese Meinung ist bei vielen Verbrauchern noch weit verbreitet; inwieweit sie damit Recht haben, liegt im Auge des Betrachters. Laut aktueller Deloitte-Studie nutzen immerhin bereits 16 Prozent der Verbraucher in Deutschland Smart-Home-Lösungen, und die Mehrheit davon (87 Prozent) regelmäßig. „Das Interesse und das Angebot an smarten und vernetzten Hausgeräten wächst stetig“, stellt Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+ fest. „Neben mehr Komfort bieten sie häufig zusätzlichen Mehrwert, indem Apps zum Beispiel Tipps zur Wäschepflege und Programmwahl bei der Waschmaschine geben oder Anleitungsvideos und Rezeptideen beim Kochen liefern.“ Auf dem Vormarsch ist zudem die Steuerung und Überprüfung vernetzter Geräte über Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Apples Siri – ein weiteres Plus an Komfort und Bedienerleichterung.

Vernetzte Geräte: Trend zu Sprachassistenz und App-Steuerung verspricht deutlichen Mehrwert
Bildquelle: © HAUSGERÄTE+ / Miele

Sprachassistenten erleichtern Steuerung und Bedienung aus der Ferne

Immer mehr Anbieter von Haushaltsgeräten bauen die Möglichkeiten aus, Waschmaschine, Wäschetrockner oder Backofen über einen Sprachassistenten zu steuern und deren jeweiligen Status abzufragen. Mögliche Befehle wie „sag mir, wie lange die Waschmaschine noch läuft“ oder „schalte den Backofen aus“ machen den extra Gang in den Keller oder in die Küche überflüssig. Das ist nicht nur für Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, praktisch, sondern erleichtert den Alltag in jedem Haushalt. Sprachassistenten können auch Hilfestellung bei der Speisenzubereitung geben, wenn Sie Fragen wie „welche Zutaten gehören in eine Sauce Hollandaise?“ oder „wie lange gart Brokkoli?“ beantworten. Und die Sprachassistenten lernen stetig dazu, bei einigen Herstellern ist es bereits möglich, sich von Alexa und Co. spezielle Funktionen der Hausgeräte erklären zu lassen.

Apps liefern wertvolle Tipps und Zusatzinformationen

Der Trend geht aber nicht nur zu einer immer ausgefeilteren Sprachservice-Technik, auch Apps für vernetzte Geräte bieten immer mehr Optionen. So lassen sich Haushaltsgeräte nicht nur bequem aus der Ferne steuern, die Apps halten meist umfassende Informationen bereit, etwa Hinweise zur Bedienung und Gerätepflege, praktische Tipps zum richtigen Waschen oder zur Lebensmittellagerung sowie vielfältige Rezepte mit den dazugehörigen Einkaufszetteln – „ein großer Zusatznutzen für den Verbraucher“, wie Claudia Oberascher betont. Die Möglichkeiten sind schon jetzt vielfältig: Ist der Kühlschrank mit einer Kamera ausgestattet, können App-Nutzer den Vorrat von unterwegs überprüfen. Die Waschmaschine bestellt auf Wunsch automatisch das zur Neige gehende Waschmittel und Backöfen, die ihre Temperatur selbsttätig so einstellen, wie es ein programmiertes Rezept verlangt, erleichtern den Nutzern die Speisenzubereitung. Viele Geräte informieren per zugehöriger App nicht nur über den Programmfortschritt, sondern auch über eine eventuelle Störung. „Solche Sicherheitsaspekte stellen für viele Verbraucher einen echten Mehrwert dar“, so Oberascher. Mit wenigen Klicks kann der Anwender dann direkt mobil den Kontakt zum Kundendienst herstellen.

*Deloitte Smart Home Consumer Survey 2018, https://goo.gl/NYBH6q

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